Wie wir
wirklich Leben

Studie zur Lebenswirklichkeit in Deutschland Philip Morris GmbH

Wie wir wirklich leben

Die Distanz von Teilen der Bevölkerung zur Politik ist gewachsen, das Vertrauen in unsere staatlichen Institutionen fragiler geworden und in der Gesellschaft erleben wir zunehmend eine politische Radikalisierung. Jede und jeder ist gefragt, Lösungen zu suchen, die dazu beitragen, Zusammenhalt, Vertrauen und demokratische Institutionen wieder zu stärken – auch Unternehmen.

Mit der Studie „Wie wir wirklich leben“ haben wir 2020 die Lebenswirklichkeit der Menschen in Deutschland erfasst und herausgefunden, weshalb manche Teile der Bevölkerung mit politischen Parteien und Akteuren in Deutschland unzufrieden sind. Die Ergebnisse der Studie geben einen detaillierten Einblick in die Gründe für die wachsende Distanz zur Politik. 

Wir haben darin von Anfang an den Auftrag gesehen, darüber in den Dialog zu treten und gemeinsam nach Antworten zu suchen. Mit Verantwortlichen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft haben wir diskutiert, welche Ansätze sich für den Umgang mit Ängsten, Überforderung und Unzufriedenheit in unserer Gesellschaft bieten. Die Ergebnisse und die Diskussion haben uns ermutigt, die Studie fortzusetzen. 

In diesem Jahr wird die Bundestagswahl die politische Lebenswirklichkeit der Bürgerinnen und Bürger wesentlich beeinflussen. Deshalb sind wir überzeugt, dass diese auch eine zentrale Rolle in der diesjährigen Studie spielen sollte. Daher wollen wir uns auf die Wahlentscheidung von Bürgerinnen und Bürgern fokussieren: Was motiviert sie, wählen zu gehen? Wieso wählen sie, wie sie wählen? Und was hält Bürgerinnen und Bürger von der Wahl ab?

Diesen Fragen wollen wir in einer umfassenden Studie nachgehen, deren Ergebnisse Ende Mai 2021 vorliegen werden. Einen ersten Einblick in ausgewählte Fragen aus der Studie und die aktuellen Entwicklungen gibt es bereits heute:

„Ich bin letztlich schon bei der CDU, die haben das die letzten Jahre immer gut gemacht. Die SPD tauscht zu oft die Führung aus, die Grünen wollen zu viele Verbote, und die FDP will zu schnell alles öffnen.“

„Ich wähle die Menschen, nicht die Parteien. Ich will einen Sympathieträger an der Spitze, der sich am Ende auch behaupten kann.“

„Ich hätte gerne wieder ein politisches Zuhause in der CDU, sich nicht mehr so viel Gedanken machen… Aber das bieten die mir im Moment nicht.“

„Meine Enkel sollen noch auf einer schönen Welt leben, deshalb wähle ich die Grünen… Etwas Genaues kann ich zum Klimaschutz nicht sagen. Die Grünen werden schon dafür sorgen, dass es läuft.“

„Ich wähle immer, ich will eine Meinung und Stimme haben, und hoffe, dass meine Stimme gehört wird… Außerdem, alle meine Freunde und meine Mutti gehen wählen, wir wählen alle das Gleiche […].“